Philosophieren in der Praxis

Philosophieren ist keine "dankbare Unterhaltung", sondern ein nachhaltig wirkendes Bildungsprinzip. Das zu vermitteln ist, v.a. am Anfang und in der Einführung des Philosophierens, eine Herausforderung! Immer mehr Schulen und PädagogInnen oder auch engagierte Eltern im In- und Ausland haben erkannt, dass das philosophische Gespräch eine große Chance für die Entwicklung aller Beteiligten ist. Die Akademie inspiriert und begleitet Modellschulen und Kindergärten bei der Einführung des Philosophierens. Durch Veranstaltungen versucht die Akademie, das Philosophieren bekannter zu machen und in Workshops sowie Vorträgen die Möglichkeiten des Philosophierens Lehrkräfte aufzuzeigen. Mittlerweile reisen zu unserem Lehrgang Menschen sogar aus verschiedenen Ländern Europas an. An einem Lehrgang in Englisch wird bereits gearbeitet.
 

Hier ein paar konkrete Beispiele aus der Praxis:

 


 

Schwerpunkt "Philosophieren" am Beispiel OSV Zeltgasse, 1080 Wien

Die Akademie kooperiert erfolgreich seit Jahren mit Schulen, Einrichtungen und engagierten Menschen, die im Bildungsbereich diese integrative Kulturtechnik etablieren wollen. Ein Beispiel ist das nachhaltige Philosophier-Projekt in der OSV Zeltgasse. Die Hauptinitiatorin war bereits schon vor Jahren Neslihan Turan-Berger. Mit viel Engagement und persönlichen Einsatz organisierte Info-Abende zum Thema "Philosophieren" in Kooperation mit unserer Akademie. Mit Unterstützung der Arbeiterkammer, die das Philosophieren gemeinsam mit der Akademie bei der Bildungsmesse L14 sowie in Eltern-Kind Workshops anbietet, konnten in der Zeltgasse Philosophier-Workshops für alle Klassen stattfinden. Im Folgejahr wurde diese Philosophier-Serie fortgesetzt und der Entschluss gefasst, eine interne Ausbildungsserie anzubieten, der eine große Zahl an PädagogInnen folgten. Sogar mehrere Eltern entschlossen sich, an einer Ausbildung (offene Gruppen) teilzunehmen. Im Herbst 2017 wurden vom Stadtschulrat offiziell Stunden für das Philosophieren freigegeben. Siehe auch www.zeltgasse.at

 

         

        
 

Pfingstlager Niederösterreich 2017 - mit 450 Personen philosophieren

Ein Meilenstein des Philosophierens (und sicher rekordverdächtig) war das Pfingstlager der Kinderfreunde Niederösterreich, wo wir mit 21 Gruppen und 450 Personen eine philosophische Reise für jung und alt organisiert haben! In den einzelnen Stationen konnten die Teilnehmenden sich mit ganz bestimmten Themen auch praktisch auseinandersetzen. So musste in einer Station ein Brunnen gebaut werden, wobei eine Person die Augen verbunden hatte und die andere keinen Baustein angreifen durfte. So wurde zum Thema "Gemeinschaft" eine Übung gestaltet und in der Gruppe dann darüber philosophiert.
Die Resonanz war extrem gut und bestätigte, dass wir auf den richtigen Weg sind, nämlich Spaß und Leben mit konkretem Inhalt zu verbinden. Das Philosophieren beim Pfingstlager wurde von Lena und Uly erarbeitet und primär von Lena Korherr realisiert.

 

Kinder-UNI

Schon einige Male konnte auf der Kinder-UNI Wien das Philosophieren angeboten werden. Dabei regten unsere MitarbeiterInnen oder von uns ausgebildete, philosophische GesprächsleiterInnen den Nachwuchs an, über z.B. "Was ist Natur eigentlich?" zu forschen. In einer dem Gespräch in der Gruppe vorausgehenden Übung wurde das Thema spürbar gemacht und Erfahrungen dazu gesammelt. Spannende Bemerkungen wie etwa von einem ca. elfjährigen Kind bleiben gut in Erinnerung: "Wenn ich größer bin, möchte ich einmal studieren, um vielleicht mithilfe der Photosynthese das Plastikproblem der Welt zu lösen!". Da bleibt Einem nur das Staunen.....

 

 

          

Philosophieren und Outdoor-Pädagogik

Die Akademie entwickelt für das Philosophieren laufend passende Spiele, Workshops sowie outdoor-pädagogische Übungen. Ein erfolgreich umgesetztes Beispiel ist das so genannte "analoge Computerspiel", welches ein Computerspiel in der Realität nachempfindet. Dieses wurde am Pfingstlager genauso wie im Philo-Camp mit großer Begeisterung aller Beteiligten gespielt und diente dann selbstverständlich für ein spannendes philosophisches Gespräch.

 

 

Allgemeine Erfahrungen und Erfolge aus der Praxis

Folgende belegbare Veränderungen aus der Praxis konnten durch das Philosophieren in Modellversuchen der Akademie ("kinder philosophieren", München) an 48 Kindertageseinrichtungen und Schulen bei Kindern sowie bei Jugendlichen beobachtet und evaluiert werden:

  • „Das Frageverhalten und die Gesprächsbereitschaft der Kinder verändern sich, sie werden neugieriger und hinterfragen mehr. Sie äußern häufiger eigene Standpunkte und begründen sie selbstbewusster. Verhaltensauffällige Kinder (sowohl mit aggressiv-auffälligem Verhalten als auch mit Rückzugsverhalten) bringen sich stärker ein.

  • Der Umgang der Kinder untereinander verändert sich; Konflikte werden zunehmend verbal gelöst.

  • Die Aufmerksamkeitsspannen der Kinder verlängern sich.

  • Gerade Kinder mit Migrationshintergrund erweitern deutlich ihren Wortschatz und werden grammatikalisch sicherer.

  • Hochbegabte Kinder und Kinder mit Lernstörungen lassen sich besser in die Gruppe integrieren und bringen sich überraschend intensiv ein.

  • Die Gesprächskultur der philosophischen Gespräche wirkt sich auch auf andere Fächer aus, in denen Kinder den Gedanken ihrer Mitschüler mehr Wertschätzung entgegenbringen, aktiv Perspektiven wechseln und inhaltlich aufeinander Bezug nehmen.

 

Philosophie versus Philosophieren - Begrifflichkeiten

Im Laufe der Jahre zeigte sich oft, dass viele Menschen nicht zwischen Philosophie und Philosophieren differenzieren. Das entspricht etwa dem bekannten "Theorie und Praxis Problem". Ein Buch über Gebirgswanderungen oder etwas das Hochalpingebirge zu lesen ist vergleichsweise etwas völlig anderes, als selber mit dem Rucksack loszumarschieren! Und so verhält es sich genauso beim Philosophieren und der Philosophie. Anstatt theoretische Abhandlungen zu diskutieren, werden die Inhalte beim Philosophieren anhand von philosophischen Fragen in der Gruppe selbst erarbeitet. Es geht beim Philosophieren um den Prozess, der zum Unterschied von der Philosophie, kein Ergebnis als Ziel hat. Vielmehr geht es um den Austausch von Gedanken, die natürlich zu einem Gesamtbild oder einem Forschungsergebnis zusammen gefasst werden können. Im Zentrum steht aber das Individuum, welches zum Denken angeregt wird sowie die Gemeinschaft, die die unterschiedlichsten Meinungen und Erfahrungen gemeinsam betrachtet und hinterfragt.
Es geht beim Philosophieren also nicht um das reine Zitieren von vorhandenem Texten oder Konzepten aus der Philosophie. Im Vordergrund stehen die eigenen Erfahrungen und eigenen Gedanken, mit denen zu einer, zumeist philosophischen Frage geforscht wird. Die Fragestellung ist beim Philosophieren eine wesentliche und gleichzeitig eine der schwierigsten Aufgaben für die Gesprächsleitung. Dies ist der auch Grund, warum die philosophische Frage im ersten Modul der Ausbildungsreihe der Akademie einer der zentralsten Bausteine darstellt.

In den letzten Jahrzehnten ist eine Vielzahl von Varianten des Philosophierens entstanden, die größtenteils noch auf die allerersten Versuche des Philosophierens zurück gehen und sich bis heute halten. Wir unterscheiden dabei "Kinderphilosophie", "Philosophie für Kinder" (oder p4c - philosophy for children), "Kinder philosophieren" oder eben auch "Philosophieren mit Kindern", wie wir es nennen. Alle unterscheiden sich voneinander in ihrer Methodik und Herangehensweise oder ihrem grundsätzlichen Ansatz. Es verhält sich dabei vergleichsweise wie beim Tanzen, wo es eine Vielzahl von Angeboten gibt, also beispielsweise gibt es Gruppentänze genauso wie kreative Paartänze. Die Akademie hat bereits vor vielen Jahren ihr Modell entwickelt, welches diese unterschiedlichen Formen des Philosophierens vereint. In den Ausbildungen der Akademie werden diese Formen methodisch wie didaktisch vermittelt und praxisnah weitergegeben.

 

Religionsunterricht, Ethik und Philosophieren

In unzähligen Gesprächen mit DirektorInnen, LehrerInnen und Eltern begegne ich oft dieser Frage, mit all ihren Facetten und Herausforderungen! Seit über 30 Jahren gibt es (öffentliche) Diskussionen, einen Ethikunterricht flächendeckend zu etablieren. Der Religionsunterricht findet vielerorts statt, allerdings melden sich immer mehr Kinder davon ab. Dafür gibt es je nach Standort Ersatzunterricht oder eine Freistunde. Warum ist das so? Was bräuchte es, um junge Menschen zusammen zu bringen?

Aus meiner Sicht entsteht eine Gemeinschaft erst durch das gemeinsame Gespräch. Es ist im Grunde ein einfacher und mit Verlaub ein sehr heilsamer Weg, wenn man ihn einmal in Gang gebracht hat. Aber wo finden heute noch Gespräche in Ruhe statt? In meinen Gesprächen mit LehrerInnen in den letzten 15 Jahren wurde mir klar, dass die Kindergärten und Schulen schlichtweg überfordert sind. Lehrerkörper sind Erziehende, Krisenplattform und Wissensvermittler zugleich! Oder müssen es zwangsläufig sein. Wie oft höre ich in den Seminaren von Überforderung, die sich mit liebevoller Empathie und Freude am Beruf nicht ewig vereinbaren lässt! In einem der letzten Seminare sprachen wir in der Gruppe eingehend über Schlaflosigkeit. Ich war entsetzt. Wie kommt es, dass die meisten aufgrund ihrer herausfordernden Arbeit in einer Volksschule oft nicht schlafen können? Was ist das für eine Lebensqualität? Warum wird darüber einfach hinweg gesehen und wer wäre denn Zuständig für eine Veränderung? Konzepte und Ideen sowie Beispiele aus anderen Ländern gäbe es ja zuhauf! In Hawaii hat Jackson beispielsweise eine Brennpunktschule innerhalb von Jahren zu einer Vorzeigeschule mit Bestleistungen der SchülerInnen entwickelt. Und wie? In jeder Klasse wird wöchentlich philosophiert!

Das Philosophieren als Bildungsprinzip zu "verkaufen", ist ein schwieriges Unterfangen, da es als Unterrichtsform nicht gefällig ist. Der Mehrwert ist nicht sofort sichtbar, da soziale Kompetenzen nicht wie bei einer Schularbeit oder Studie sofort sichtbar sind. Wenn man sich aber erfolgreiche Firmen ansieht, wo die sozialen Kompetenzen, die Motivation und Freude der Menschen ansieht, könnte man den "Ertrag" des Philosophierens eigentlich erahnen.

Die Akademie bemüht sich, diese Entwicklung mit zu tragen und einen Beitrag für eine gesunde Gemeinschaft anzubieten. Wir wünschen uns, dass die Politik die nachhaltige Qualität irgendwann erkennt und diese Entwicklung unterstützt.
(U.Paya)

 

Der Glaube und das Glauben

Dieser Artikel soll Ihnen ein wenig das Wesen des Philosophierens anhand des Unterschiedes zwischen Glaube und Glauben näher bringen. An unseren Ausbildungen nehmen immer wieder ReligionslehrerInnen und TheologInnen mit unterschiedlichem Glauben teil. Aber in unseren philosophischen Gesprächen behandeln wir das Glauben an sich und erforschen mit Kindern oder Jugendlichen, was es damit eigentlich auf sich hat. Der Glaube wird als fertiges Konzept und Wissen nicht behandelt. Er kann aber in manchen Fällen Anlass für ein Gespräch sein.

Natürlich spielt für viele der Glaube, den die meisten von ihrer Herkunftsfamilie oder Kultur her kennen, eine große Rolle. Beim Philosophieren diskutieren wir nicht die unterschiedlichen Glaubensrichtungen, sondern befassen uns mit dem Glauben ganz allgemein. Fragen könnten dabei sein: "Was bedeutet es, etwas zu glauben? Wie fühlt sich das Glauben an? Und worin besteht der Unterschied zum Wissen?

Es hat sich gezeigt, dass Kinder und Jugendliche sich sehr gerne mit diesen Fragen auseinander setzen. Die Religion spielt dabei keine Rolle und ich halte es für wesentlich, hier den Denkprozess und das Forschen nach dem Wesen einer Begebenheit nicht mit einem religiösen Glauben zu vermischen. Doch ist es für viele auch ein Anlass, sich mit der einen oder anderen Religion oder Weltanschauung näher zu befassen. Und das in einer anderen Form von Qualität, weil sie eine ganz andere Eigenmotivation beinhaltet. Viele existentielle Fragen wie die Frage nach dem Sinn des Lebens werden durch Religionen beantwortet. Das Philosophieren ist aber wertfrei und ergebnisoffen und gibt keine Antworten oder suggeriert in irgendeiner Form oder in versteckter Weise einen Inhalt. Das Philosophieren als Kulturtechnik und als Bildungsprinzip fördert das eigene Denken und den integrativen Prozess der Gemeinschaft, wo gemeinsam Lebensthemen entdeckt und erforscht werden.

 

 

Philosophische Gesprächsleiter und Gesprächsleiterinnen:

TrainerInnen, Eltern und PädagogInnen übernehmen die Rolle der Moderation im offenen Prozess des Philosophierens. Sie schaffen die Rahmenbedingungen für das Philosophieren anhand von Ritualen und der speziellen Gesprächsführung, die dafür erlernt werden muss. Sie entwickeln sich dabei mit den Kindern weiter, entdecken das eigene Staunen ebenso wie neue Gedanken. Sie entwickeln sich zudem zu gleichberechtigten GesprächspartnerInnen auf Augenhöhe und werden im Umgang mit den Kindern geduldiger. Anhand der philosophischen Fragestellung kann eine neue Qualität des Zuhörens in einer Gruppe etabliert werden. Das bedarf anfangs zwar eines Lernprozesses für alle Beteiligten und ein Maß an Geduld. Nach einiger Zeit aber entlastet das Philosophieren den Regelunterricht, da die Gruppengemeinschaft lernt, eigene Antworten zu erarbeiten und Lösungen zu entwickeln. Die GesprächsleiterInnen sind motiviert und selber neugierig, an philosophischen Fragen zu forschen. Zudem können sie anhand der philosophischen Gespräche gerade besonders ruhige oder auffällige Kinder besser kennen und einschätzen lernen. Das Philosophieren bereichert die GesprächsleiterInnen bereits beim Vorbereiten auf ein bestimmtes Thema. Es bringt für das eigene Leben viele neue Aspekte und Inhalte, die nicht mehr vom Erwachsenen alleine, sondern von der gesamten Gruppe mitgetragen und verantwortet werden. Denn es geht stets um unser Menschsein und unsere Lebensfragen, und die betreffen jüngere wie ältere Menschen gleichermaßen .

 

 


Auch Prominente wie Physiker Werner Gruber samt Kolleginnen
philosophierten mit uns und nahmen einem unserer Workshops teil ("Aufbruch", 2016, Sbg)


Rückmeldungen
von TeilnehmerInnen

Mit vielen TeilnehmerInnen der Ausbildung zur philosophischen Gesprächsleitung pflegt die Akademie auch nach der Ausbildung den Kontakt weiter. Hier ein paar Rückmeldungen zur Ausbildung. Es freut uns jedes Mal, dass die intensive Ausbildung gut ankommt und alle viel für sich mitnehmen können: 

"Philosophieren bedeutet für mich, dass wir Menschen uns mit Themen in einem tieferen Sinne auseinandersetzen. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, den Verstand intensiv einzusetzen, zu staunen, anderen zuzuhören und voneinander zu lernen."
Neslihan T.

"Beim Philosophieren kann ich mit Menschen in Verbindung gehen, auf eine grundlegende, ureigentümliche Weise und mit etwas Geschick und Glück einen sehr friedvollen Raum eröffnen."
Svantje W.

"...respektvolles Miteinander, Entdecken von Ressourcen und Potentialen!"
Bernhard K.

Philosophieren bedeutet für mich: Leben!"
Fatma

"Philosophieren bedeutet für mich, die Auseinandersetzung mit den eigenen Gedanken und den Empfindungen anderer TeilnemerInnen...."
Julia S.

"....ich kann eine andere Lebenseinstellung erarbeiten und über etwas nachdenken, worüber ich noch nie nachgedacht habe. Ich habe eine bessere Orientierung mit dem Leben, mit Bedürfnissen, Beziehungen und Freunden erhalten. Ich höre den Menschen anders zu und überlege mehr....es ist eine sehr schöne Erfahrung"
Helina K.

"Philosophieren heißt: über das Leben nachdenken. In der Gruppe kommt man dabei oft viel weiter in die Thematik, als wenn man es nur alleine versucht hätte...."
David S.

 

Zitate von Kindern und Jugendlichen:

“Wir können auch mit Sandburgen die Welt verändern....”
(Kindergartenkind zum Thema "Veränderung", siehe auch gleichnamiges Buch d. Umweltbildung)

"..... ich habe das immer anders gedacht. Das muss ich jetzt neu denken."
(Hamzat S., 17J, Migrant aus Tschetschenien, nach einer Gesprächrunde über das Thema "Was ist Anderssein?", wo es mitunter um Rassismus ging. Seine Rückmeldung war der Beginn eines persönlichen Gesprächs und eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus)

"....dürfen wir heute als Hausübung Philosophieren?"
(Schülerin, Philosophieren in der NMS)

“Ohne Bezug zu allem gibt es keine Beziehungen”
(Vorschulkind, Tossgasse zum Thema Beziehung)

 

 Filme

"Was bedeutet Philosophieren eigentlich?"


Erfahre in 6:43 Minuten, was Philosophieren bedeutet...

 

"2 bis 6"

 Okto TV hat in Kooperation mit der Akademie Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen mehrere Sendungen zum Thema "Philosophieren mit Kindergartenkindern" gedreht. http://okto.tv/club2bis6
 

 

Kurzfilme, produziert von professionellen Filmemachern zum Thema Ausgrenzung und Rassismus auf der DVD „Respekt statt Rassismus“. "Der Schwarzfahrer" ist ein Klassiker. Die DVD ist erhältlich bei www.baobab.at

 

 

 

 

Bücher

 

Es gibt unzählige Bücher und Literatur rund ums Philosophieren. Zwischen Theorie und Praxis liegen oft Welten. Da können wir das Philosophieren mit einer Kletter- oder Tanzanleitung vergleichen.

Unter diesem Gesichtspunkt wurde das neue Buch "Fragen, Forschen, Glücklichsein" geschrieben:

 

 

"Fragen, Forschen, Glücklichsein"
Das Buch zum Philosophieren für alle von 0 bis 100

 

In diesem Buch beschreibt Uly Paya, Gründer der Akademie, das Philosophieren mit Kindern aus langjähriger Erfahrung und bietet Ihnen dabei kreative und spannende Details aus der Praxis. Das Buch gibt Antworten im Umgang mit Fragen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Welche Rolle haben Fragen eigentlich? Und was ist überhaupt eine Frage? Das Buch zeigt auf, wie und wo Bildung heute versagt und welche Chancen das Philosophieren als Bildungsprinzip und Kulturtechnik in sich trägt. Uly Paya vermittelt Ihnen, was das Philosophieren gerade in Zeiten von Computerspielen oder Orientierungslosigkeit vollbringen kann. Er gibt praktische Hinweise für Eltern, PädagogInnen und ExpertInnen im Philosophieren. Der Autor begleitet Sie dabei als erfahrener Referent, Lehrer, Musiker und Maler.

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Praxisleitfaden "Kinder philosophieren"
Der Praxisleitfaden Kinder philosophieren der ehemaligen, gleichnamigen Akademie "kinder philosophieren" (München) verschafft einen Einblick in die Umsetzung und das Potenzial von "Kinder philosophieren". Er dokumentiert neben den Überlegungen und Erfahrungen der AutorInnen vor allem die Eindrücke und Erkenntnisse von Lehrkräften und Erzieher/-innen, die an zwölf Modellstandorten über zwei Jahre hinweg um die Umsetzung von Kinder philosophieren bemüht waren.
 

 

 

Buch "Mit Sandburgen die Welt verändern"
Zwei (von der Akademie ausgebildete) Moderatorinnen haben mit Kindergarten-Kindern zum Thema "Veränderung" philosophiert und die Ergebnisse zusammengetragen. Das Buch ist liebevoll gestaltet und macht Lust auf mehr Philosophieren. Uly Paya hat für das Buch ein Gastkommentar beigesteuert und die Autorinnen beim Philosophieren unterstützt.

 

 

Die UN-Kinderrechtskonvention

Am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Alle Kinder auf der Welt erhielten damit verbriefte Rechte - auf Überleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung.

Die Kinderrechtskonvention formuliert weltweit gültige Grundwerte im Umgang mit Kindern, über alle sozialen, kulturellen, ethnischen oder religiösen Unterschiede hinweg. Und sie fordert eine neue Sicht auf Kinder als eigenständige Persönlichkeiten. Alle Staaten mit Ausnahme der USA und des Süd-Sudan haben die Konvention ratifiziert. <<mehr>>

 

 

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